OSTEOPATHIE – ganzheitliche Behandlungen des Bewegungsapparates

Osteopathie ist ein manuelles Untersuchungs- und Behandlungsverfahren für Bewegungsapparat, Organe und Gewebe im Körper. Der Osteopath untersucht und behandelt die Bewegungsmöglichkeit all dieser Systeme manuell und sucht nach Bewegungseinschränkungen, die mit den Beschwerden des Patienten zusammenhängen können. Osteopathen greifen auf umfassendes praktisches Wissen im Bereich Anatomie, Physiologie, Neurologie und Pathologie zurück.

Osteopathische Behandlung bei Kopfschmerzen und Migräne

Eine Behandlung von Kopfschmerzen mittels Osteopathie kann - wenn deren Ursachen in Muskelverspannungen, Irritationen der Nerven oder in einer verminderten Durchblutung liegen - erfolgversprechend und wirksam sein. Migräne kann durch Osteopathie gelindert werden - vor Beginn der Therapie ist jedoch eine exakte Diagnose unbedingt erforderlich. Zudem sollte Patienten vor Beginn der Therapie Rücksprache mit ihrem behandelnden Arzt halten.

Kopfschmerzen und ihre Ursachen - Behandlung von Migräne

Migräneattacken treten meist schubweise auf und gehen zurück auf Entzündungen im zentralen Nervensystem und/oder Durchblutungsstörungen im Gehirn! Migräne kann auch durch hormonelle Schwankungen (Stress, sexuelle Aktivität oder den weiblichen Zyklus) ausgelöst werden. Neben starken Kopfschmerzen leiden Betroffene meist auch unter Sehstörungen, Übelkeit, Erbrechen oder einer starken Lichtempfindlichkeit.

Neben einer Umstellung der Ernährung kann durch die Osteopathie versucht werden Migräne und Spannungskopfschmerzen zu lindern. 

 

Osteopathie bei Spannungskopfschmerzen

Mit fast 90% gelten Spannungskopfschmerzen als die häufigste Form von Kopfschmerzen. Durch die ganzheitliche Betrachtung des Organismus der Osteopathie, versucht sie Spannungen zu lösen und die Beweglichkeit wieder herzustellen. Ursachen von Spannungskopfschmerzen liegen meist in Blockaden der Halswirbelsäule sowie Okklusionsstörungen.

Anwendungsgebiete

  • Chronische und akute Schmerzzustände des Bewegungsapparates 

  • Kopfschmerz, Migräne, Schwindel

  • Behandlung von Säuglingen (Stillprobleme, Verdauungsbeschwerden, Schrei- und Speibabies, Schlafstörungen, Schiefhals)

  • Beschwerden im HNO-Bereich (Tinnitus, chronische Nasennebenhöhlenentzündung, chronische Mittelohrentzündung)

  • Probleme der Kiefergelenke, Begleitung bei Zahnregulierungen

  • Beschwerden des Verdauungstraktes (Obstipation, Verdauungsprobleme)

  • Beschwerden im Bereich der Atemwege (Asthma bronchiale, Atembeschwerden nach Pneumonien, chronische Bronchitis)

  • Probleme im Urogenitalbereich (Menstruationsbeschwerden, Wechselbeschwerden, Prostatabeschwerden, Inkontinenz)

  • Begleitung während der Schwangerschaft und nach der Geburt oder auch bei Kinderwunsch

  • Angeborene und erworbene Probleme in der kindlichen Entwicklung  (Konzentrationsschwäche, Hyperaktivität)

  • Allergien, Neurodermitis, Immunschwäche

  • Schläfrigkeit oder Schlaflosigkeit

  • Prävention (Vorbeugung)

Wie läuft eine Behandlung ab?

Die Behandlung beginnt immer mit einem Gespräch. Der Osteopath fragt nicht nur nach den Beschwerden, sondern erkundigt sich auch nach der medizinischen Vorgeschichte und eventuellen anderen medizinischen Behandlungen.

Danach erstellt der Osteopath eine klinische Bilanz: Er nimmt eine manuelle Untersuchung vor und berücksichtigt andere wichtige Daten wie Röntgenaufnahmen. Erst dann kann der Osteopath entscheiden, ob er Sie behandeln kann oder nicht. 

Die Behandlung selbst basiert einzig und allein auf sanften manuellen Techniken. Der Osteopath verschreibt niemals Medikamente und verwendet keine invasiven Techniken (Spritzen, chirurgische Eingriffe etc.).

Nach der Behandlung braucht der Körper eine gewisse Zeit, um auf die Behandlungstechniken zu reagieren. Meist wird zwischen den Behandlungen mindestens eine Woche gewartet.

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